Drei Tage voller musikalischer Entdeckungen!

Zum zweiten Mal veranstaltet die Kölner Alte-Musik-Szene – jetzt unter dem Dach der 2011 gegründeten „Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V.“ – das Kölner Fest für Alte Musik. Und sie kann zugleich die Eröffnung des Kölner Zentrums für Alte Musik feiern. Mit diesem Zentrum hat Köln – bisher deutschlandweit einmalig – eine Anlaufstelle für die Musiker der freien Szene, ihr Publikum und alle weiteren Interessierten.

2012 jährt sich zum 450. Mal der Geburtstag von Jan Pieterszoon Sweelinck, dem „Orpheus von Amsterdam“, und es freut uns, aus eben dieser Stadt das Gesualdo Consort mit einem Vokalprogramm in Köln begrüßen zu können. Dass Sweelinck auch als der „norddeutsche Organistenmacher“ galt, unterstreicht Brett Leighton mit seinem Gastspiel. Programme wie „Black Power“ mit Anton Steck und Marieke Spaans oder „Eine Reise nach Persien“ mit der Hamburger Ratsmusik geben überraschende Einblicke in den Kulturaustausch vergangener Zeiten. Ophélie Gaillard und Andreas Staier stellen französische und deutsche Sichtweisen auf Johann Sebastian Bach vor, Peter Neumann widmet sich mit seinem Collegium Cartusianum und drei hervorragenden Gesangssolisten der italienischen Zeit des jungen Georg Friedrich Händel, und Christoph Spering zeigt mit seinem Chorus Musicus und dem Neuen Orchester, wie Felix Mendelssohns romantische Sinfonik in historischer Aufführungspraxis klingen kann. Am Sonntagmorgen präsentiert sich unser neues Zentrum für Alte Musik unter anderem mit einem „Sockenkonzert“ für Jung und Alt sowie mit Vorführungen und Blicken hinter die Kulissen.

Wir laden Sie ein zu einem anregenden und spannenden Kölner Fest für Alte Musik 2012, zu drei Tagen voller musikalischer Entdeckungen und lebendigem Austausch – wobei wir Ihnen damit nur einen kleinen Ausschnitt aus der Vielfalt der Alten Musik zeigen können. Ideen für die Zukunft haben wir aber noch genügend!

Markus Märkl
Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V.

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